E-Zigarette in verschiedenen Ländern

eZigarette

Die E-Zigarette – Vielerorts erregt sie Aufsehen, Begeisterung oder Empörung. Viele wissen mit der neuartigen Erfindung nichts anzufangen und können diese auch nicht oder nur schwer beurteilen. Oft stellen sich die Fragen, ob diese neue Art der Zigarette nun wirklich weniger schädlich als herkömmliche Tabakprodukte ist, ob und wie nikotinhaltiges Liquid zu beurteilen ist und selbstverständlich wie der Jugendschutz zu beurteilen ist. Vergleicht man verschiedene Länder erhält man sehr unterschiedliche Meinungen zum elektrischen Zigarettenersatz.

In Österreich wurden die nikotinhaltigen Liquids bereits in die Apotheken verbannt. Das ist jedoch nachvollziehbar, da es sich ja um Nikotinersatzpräparate, wie es auch Kaugummis und Pflaster sind, handelt. Die Apothekenpflicht ist also durchaus berechtigt. Jedoch gibt es weder in Österreich noch in Deutschland eine offizielle Stellungnahme. Vom Gebrauch der E-Zigaretten wird meist sogar abgeraten, da keine Langzeitstudien zu deren Gebrauch existieren.

Eine Untersuchung der amerikanischen FDA ergab, dass in einigen Liquids Spuren von krebserregenden Substanzen gefunden wurde. Die Konzentration dieser ist jedoch um ein Vielfaches geringer als das bei normalen Zigaretten der Fall wäre. Man führt diese Beobachtung auf das enthaltene Nikotin zurück, welches aus Tabak gewonnen wird. Diese Studie wurde allerdings später für ungültig erklärt.

Im krassen Gegensatz hierzu steht die Meinung des neuseeländischen Gesundheitsministeriums. Dieses empfiehlt die Verwendung der E-Zigarette offiziell als Ersatzmittel für normale Zigaretten. Diese Empfehlung verwundert allerdings nicht wenig, da sich Neuseeland bereits seit längerer Zeit als Anti-Raucher-Land geoutet hat.

Zahlreiche Gesetze wurden hier bereits erlassen, um den krankmachenden Spaß zu unterbinden. Beispielsweise dürfen keine Tabakprodukte mehr in Regalen stehen und auch die Werbung für diese ist verboten. Werden Zigaretten an Minderjährige verkauft, so ist mit einer sehr hohen Geldstrafe zu rechnen. Bis 2025 soll laut der Gesundheitsministerin das Rauchen von Tabakprodukten vollständig aus der neuseeländischen Gesellschaft verschwinden. Da kommt die elektronische Zigarette als tabakfreies Ersatzprodukt gerade recht und stößt auch bei der neuseeländischen Bevölkerung auf Zuspruch.

Die E-Zigarette und das Passivrauchen

e-Zigarette Passivrauch

Bereits jetzt, nur 10 Jahre nach ihrer Erfindung ist die E-Zigarette ein Verkaufsschlager. Immer mehr ehemalige Zigarettenraucher steigen auf die gesündere Variante des Glimmstängels um und dampfen nun anstatt zu rauchen. Mit der zunehmenden Beliebtheit der elektronischen Zigarettenvariante werden auch die Stimmen der Gegner dieser neuen elektrischen Zigarette immer lauter. Wenn es nach ihnen geht, soll man die Menschen in der direkten Umgebung des Konsumenten vor dem Dampf schützen.

Sie verlangen, dass an öffentlichen Orten wie etwa an Universitäten, Bussen, U-Bahnen usw. der Genuss der elektronischen Zigarette verboten werden sollte. Erst vor einiger Zeit wurden die Raucher Schritt für Schritt aus Cafés, Bars und letzten Endes sogar aus den Bierzelten des Münchner Oktoberfests verdrängt.

Das Argument war meist das Gleiche und klang in den Ohren der Zigarettengegner auch durchaus sinnvoll. Man wollte die Menschen in der Umgebung des Rauchers davor bewahren, die Verbrennungsprodukte der Zigarette passiv zu inhalieren. Zahlreichen Studien zufolge sind diese noch um einiges schädlicher, als die direkt inhalierten Feststoffe, da diese ja einen Filter durchströmen, bevor Sie vom Konsumenten inhaliert werden.

Besonders in kleinen, schlecht belüfteten Räumen, wie es eben Bars und Cafés sind, trat daraufhin das Rauchverbot in Kraft. Doch wie verhält es sich denn nun mit dem Dampf der eZigarette? Sollte diese auch in geschlossenen Räumen verboten werden? Um das zu klären, sollte man sich die Produkte der Verdampfung einmal näher ansehen. Bei dieser entstehen im Gegensatz zur Zigarette keine 12000 Produkte, von denen weitaus mehr als 100 giftig und Krebserregend sind.

Außerdem sind die Teilchen, die bei der Elektro-Zigarette entstehen von Grund auf anders beschaffen. Da es sich nicht um Feststoffe handelt, verteilen sich diese sehr schnell in der Luft, wodurch die Konzentration sehr schnell abnimmt. Außerdem gehen Sie mit der Zeit sogar in die Gasphase über, wodurch sich diese nicht in der Umgebung absetzten. Zweifelsohne ist das „Passivdampfen“ nicht so schädlich wie das Passivrauchen und ob ein Verbot tatsächlich notwendig ist, bleibt fragwürdig.

Preisvergleich – E-Zigarette vs. Tabakzigarette

Ein Hauptargument sehr vieler Konsumenten der elektrischen Zigarette sind die geringeren Kosten. Eine Vielzahl der Raucher von Zigaretten steigt derzeit auf die günstigere Variante um. Doch wie viel kann man sich mit der elektrischen Zigarette nun wirklich sparen? Lohnt sich ein Umstieg aus rein finanzieller Sicht? Um diese Frage beantworten zu können, muss man zuerst einen Blick auf die Fixkosten sowie die laufenden Kosten der E-Zigarette werfen.

Ein durchschnittliches Modell mit allen Extras bekommt man bereits ab 20 Euro und ab 30 Euro erhält man bereits ein sehr hochklassiges Modell. In diesem Preis sind auch Wechsel-Akkus und
–Depots mitinbegriffen. Hinzu kommt noch der Preis für das Liquid, das gewissermaßen den „Treibstoff“ der elektronischen Zigarette liefert. Hier schwanken die Preise natürlich auch, jedoch kann man einen durchschnittlichen Preis von etwa 15 Euro pro 50 ml beobachten.

Die Frage ist nun, wie lange man denn mit diesen 50 ml auskommt. Laut Herstellerangaben entsprechen mit einer handelsüblichen eZigarette von Joyetech (umfangreiche Liste beim eZigarettenguru) für etwa 30 Euro 15 ml Liquid ca. 8 Schachteln Zigaretten. Das bedeutet, dass man mit 45 ml Liquid in etwa 24 Schachteln Zigaretten kompensieren kann. Diese 24 Schachteln ergeben bei einem Preis von 5 Euro einen satten Betrag von 120 Euro.

Im Vergleich dazu hätte man mit der Elektro-Zigarette für das Liquid nicht einmal 15 Euro ausgegeben – nicht einmal ein Zehntel von dem Betrag, den man für Tabakzigaretten gezahlt hätte. Ein durchschnittlicher Raucher, der es auf eine halbe Schachtel am Tag bringt, zahlt nach dieser Rechnung etwa 15 x 5€, was einem Gesamtbetrag von 75 Euro entspricht. Mit der Dampfzigarette hätte er für die gleiche Menge an Liquid nicht einmal 10 Euro gezahlt.

Selbstverständlich wurde bei dieser Rechnung jetzt der Anschaffungspreis vernachlässigt, da es sich hierbei ja nur um Einmalkosten handelt. Man könnte sich jedoch bei einem Umstieg auf die elektrische Variante jedes Monat 2 neue E-Zigaretten kaufen und würde dadurch gemeinsam mit dem Liquid gerade einmal auf die Kosten kommen, die man bei gleichem Konsum für Tabakzigaretten ausgeben würde.

Welche eZigarette ist die Beste für mich?

Hat man erst einmal die Entscheidung getroffen (Tipps dazu unter: http://www.ezigarettenguru.com/e-zigarette-kaufen/), sich eine elektronische Zigarette zu kaufen, werden viele bereits überfordert sein. Aufgrund der wachsenden Beliebtheit der elektrischen -Zigarette gibt es bereits zahlreiche Anbieter auf dem Markt. Jeder dieser Anbieter und Händler führt eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen und Ausführungen von E-Zigaretten. Ganz abgesehen von den Liquids, von denen es auch zahlreiche Varianten zu kaufen gibt. Die Liquids unterscheiden sich in ihrem Nikotingehalt und deren Geschmack und Farbe.

Wenn es nun darum geht, die am besten geeignete E-Zigarette zu finden, sollte man auf mehrere Faktoren und Entscheidungskriterien achten. Für die Meisten zählen allem voran der Preis des Geräts sowie die Unterhaltskosten. Qualitativ hochwertige Dampfzigaretten gibt es bereits ab 30 Euro zu erwerben. Im Preis sind bereits Wechsel-Akkus und –Depots mitinbegriffen.

Selbstverständlich gibt es auch noch günstigere elektronische Zigaretten. Hierbei handelt es sich oft auch um sogenannte Einmalgeräte, d.h. man kann diese nur einmal benutzen und ein Nachfüllen des Liquids ist nicht möglich. Solche einfachen Einmalzigaretten kosten meist zwischen 5 und 10 Euro und eignen sich hervorragend, wenn man das elektrische Dampfen einmal unverbindlich testen möchte.

Ein weiteres Kriterium ist die Depotgröße. In diesem Depot wird das Liquid gespeichert und die Größe ist daher neben der Akkuleistung ausschlaggebend für die Zeit, die man ohne Nachfüllen dampfen kann. Selbstverständlich sollte man sich hierbei nach seinen Bedürfnissen ausrichten. So wird ein Wenig-Raucher auch mit einem sehr kleinem Depot und nur einer geringen Akkuleistung auskommen, wohingegen Leute, die öfters dampfen mit einem größeren Depot und Akku wohl besser beraten wären.

Man sollte bei dieser Entscheidung auch bedenken, dass ein größeres Depot und ein leistungsfähiger Akku automatisch auch eine gewisse Mindestgröße des Geräts bedeuten. Legt man also sehr viel Wert auch die Handlichkeit der eZigarette, sollte man eine mit einem etwas kleineren Depot wählen.

Wie funktioniert eine elektronische Zigarette?

Im Jahr 2003 erfand ein chinesischer Tüftler die elektronische Zigarette, oder kurz E-Zigarette. Seitdem erfreut sich diese immer größer werdender Beliebtheit – auch in Deutschland. Das revolutionäre an diesen sogenannten elektrischen Zigaretten ist deren Funktionsweise.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten findet in diesen elektronischen Zigaretten keinerlei Verbrennung statt. Dadurch entstehen keine giftigen Verbrennungsprodukte, die bei den Tabakzigaretten anfallen. In diesem Sinne kann man bei den Elektro-Zigaretten also keineswegs vom Rauchen im eigentlichen Sinne sprechen, sondern müsste vielmehr das Wort „Dampfen“ verwenden.

Die Funktionsweise der elektrischen Ersatzglimmstängel ist dabei jedoch gar nicht allzu kompliziert. Eine handelsübliche E-Zigarette, die nach dem bereits erwähnten Verdampfungsprinzip funktioniert, teilt sich in 3 wesentliche Einheiten auf. Zum einen benötigt man einen Akku, der die notwendige elektrische Energie liefert. Außerdem findet man einen sogenannten Verdampfer, der das Liquid in Dampf verwandelt. Als letztes wäre dann noch das Depot zu nennen, in welchem das zu verdampfende Liquid aufbewahrt wird.

Bei diesem Liquid handelt es sich um eine Flüssigkeit, die meist mit etwas Wasser gemischt in das Depot gefüllt wird. Es gibt bereits eine Vielzahl an verschiedenen Liquids für E-Zigaretten in allen möglichen Ausführungen, Farben und Geschmäckern. Das Liquid gelangt durch den sogenannten Docht dann zum Verdampfer. Dieser wird dann bei Bedarf aktiviert, wobei es verschiedene Funktionsweisen gibt, die sich je nach Hersteller und Modell etwas unterscheiden. Entweder aktiviert man den Verdampfer durch einen einfachen Knopfdruck oder dieser wird durch Unterdruck aktiviert. Dieser Unterdruck entsteht, wenn der Konsument an der elektronischen Zigarette anzieht.

Sobald der Verdampfer dann aktiv ist, wird das Liquid verdampft und kann über das Mundstück der eZigarette inhaliert werden. Das Liquid besteht zum größten Teil aus Glycerin und Propylenglykol, welches als Lebensmittelzusatz zugelassen ist. Je nach Hersteller und Ausführung kommen noch diverse Farb- und Aromastoffe hinzu. Die Funktionsweise der E-Zigarette ist durchaus einfach gestaltet. Ebenso leicht sieht es auch mit der Benutzung und der Säuberung aus.

Vorteile der elektronischen Zigarette

Zweifelsohne ist die E-Zigarette eine tolle Erfindung. Gegenüber den herkömmlichen Zigaretten konnten sich die elektrischen Alternativen bereits bei vielen Konsumenten durchsetzen. Einer der größten Vorteile ist wohl das gesenkte Krebsrisiko. Zwar gibt es derzeit noch keine Studien, die über die Langzeitwirkung von E-Zigaretten berichten könnten, jedoch kann man bereits an Hand der inhalierten Inhaltsstoffe das Ausmaß überblicken. Neben Propylenglykol, Glycerin und Wasserdampf sind nach Bedarf noch Aromastoffe und Nikotin enthalten – das war’s auch schon. Beim Verbrennen einer herkömmlichen Zigarette entstehen mehrere Tausend – teils krebserregende Giftstoffe. Weiterlesen

Wo ist das Dampfen erlaubt

Die Vorteile der E-Zigarette gegenüber den herkömmlichen Tabakzigaretten sind zweifelsohne nicht von der Hand zu weisen. Doch wo überall ist nun das Dampfen erlaubt? Darf man denn die elektronische Zigarette sogar in Nichtraucher-Lokalen und Cafés anschalten und benutzen? Wie sieht es in öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis aus? Weiterlesen

Unterschiede zur gewöhnlichen Zigarette

Viel wird in letzter Zeit über die elektrische Zigarette geredet, diskutiert und gestritten. Doch was ist diese elektronische Zigarette eigentlich, und worin unterscheidet sie sich von den herkömmlichen Zigaretten? Der Hauptunterschied liegt selbstverständlich in der Funktionsweise und der Rauch bzw. Dampferzeugung. Während in den gewöhnlichen Zigaretten Tabakkraut verbrannt wird, hat die elektronische Zigarette eine vollkommen unterschiedliche Funktionsweise. In dieser wird eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, verdampft. In diesem Liquid sind, je nach dem um welches es sich handelt, verschiedene Zusatzstoffe, wie etwa Aromen oder Nikotin enthalten. Weiterlesen

Die E-Zigarette zur Raucherentwöhnung

Das Problem vieler Raucher liegt auf der Hand – Sie sind süchtig nach Zigaretten. Dafür verantwortlich ist der Stoff Nikotin, was eines der stärksten Suchtmittel ist, dass die Menschheit kennt. Genau dieses Nikotin ist der Grund dafür, dass viele Raucher ein erhöhtes Krankheits- und Krebsrisiko in Kauf nehmen, um ihr Verlangen nach dem Stoff zu stillen. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, tut sich meist schwer. Oftmals ist der Nikotingenuss mit dem „Zug“ an einem zylindrischen Gegenstand verbunden, was Nikotinpflaster oder andere Nikotinersatzpräparate nur bedingt als Alternative in Frage kommen lässt. Weiterlesen